Foto Zahnärztin
Dezentrale Fortbildung
Medizin trifft Zahnmedizin - Pharmakotherapie im Alter – Leben mit einem Paradoxon
Referent Dr. Catherine Kempf
Inhalte Das Paradoxon: Im „Alter“ werden die meisten Medikamente eingenommen, obwohl diese in der Entwicklung nie am „alten“ Patienten geprüft, getestet und untersucht werden.

Die Konsequenzen aus der „Medikamenten-Einnahme, -Anwendung oder -Verordnung“ in der Zahnarztpraxis, insbesondere bei alten Patienten, sind vielfältig.


Medikamente von den Patienten: Die Arzneimittel, die der Patient „mitbringt“, verraten viel über dessen Erkrankungen und können Ursache für unerwünschte Arzneimittelwirkungen sein. Ebenso müssen sie dem Behandler bekannt sein, um unnötige Wechselwirkung vermeiden zu können. Denn tatsächlich gibt es, wenn auch selten, sogar lebensbedrohliche Wechselwirkungen mit den in der Zahnarztpraxis üblichen Arzneimitteln wie Lokalanästhesie mit Vasokonstriktor, Antibiose und Schmerzmedikation.

Medikamente für die Patienten: Arzneimittel, die der Zahnarzt/ die Zahnärztin und die Mitarbeiter anwenden, empfehlen oder verordnen, können bedeutsame Komplikationen bis zu lebensbedrohliche Zwischenfälle hervorrufen, wenn deren Kontraindikationen nicht beachtet werden. Diese Kontraindikationen bestehen unabhängig vom Thema Wechselwirkungen und betreffen viele Risikopatienten, z. B. NSAR-Gabe bei Herzinsuffizienten-, Herzinfarkt-Patienten. Auch Dosierungsfehler und vernachlässigte Anwendungserklärungen sind bei „alten“ Patienten ein unterschätztes Problem.

Das Wichtigste für die Zahnarztpraxis rund um dieses „Leben mit einem Paradoxon“, um die Lebensqualität und -zeit Ihrer Patienten nicht zu gefährden, sondern zu erhalten und zu verbessern: praxisnah und klar in diesem Seminar!
Teilnahmegebühr EUR 240,00
Max. Teilnehmer 20
Punkte 4
Ansprechpartner Anne Neubert
Telefon: 0355-3814818
aneubert@lzkb.de
Termine Ort Status Aktion
23.02.2022 online Es gibt noch freie Plätze Anmelden