Foto Zahnärztin
Dezentrale Fortbildung
Gemeinsam geht es besser - optimale Zusammenarbeit mit dem Kieferorthopäden
Referent Dr.med.dent. Chris Köbel (Zwickau)
Inhalte Innerhalb der Zahnmedizin nimmt das Fachgebiet Kieferorthopädie eine wichtige Rolle ein, um - häufig auch interdisziplinär - für den Patienten ein funktionelles und ästhetisches Optimum zu erreichen. Aber nicht nur die Therapie von bereits manifestierten Zahn- oder Kieferfehlstellungen ist Aufgabe des Behandlers, sondern auch die Prävention oder zumindest das Abschwächen zu erwartender Spätfolgen. Hier kann die Bedeutung des Zahnarztes nicht hoch genug bewertet werden, da er meist der erste ist, der ein Kind mit einer beginnenden Zahn- bzw. Kieferfehlstellung sieht und somit eine kieferorthopädische Untersuchung veranlasst.

Andererseits sollte der Zahnarzt aber auch bei erwachsenen Patienten gegebenenfalls eine gemeinsame Therapieplanung mit dem Kieferorthopäden vorschlagen, um dem Patienten eine optimale Lösung zur Wiederherstellung von Funktion und Ästhetik anbieten zu können. In dem Vortrag werden folgende Schwerpunkte besprochen:

1. optimaler Zeitpunkt für die Überweisung zum Kieferorthopäden
  • erste Anzeichen einer gestörten Gebissentwicklung

  • Prävention und Frühbehandlung

  • 2. Überwachung der Gebissentwicklung
  • Alarmsignale eines gestörten Durchbruchs permanenter Zähne

  • Wann sollte ein Milchzahn extrahiert werden?

  • Diastema mediale und das Lippenbändchen im Oberkiefer

  • 3. Kieferorthopädische Behandlung von Erwachsenen
  • Zahnfehlstellungen im Erwachsenenalter - welche Therapie ist möglich und sinnvoll?

  • der tertiäre Engstand (Erwachsenenengstand)

  • die Weisheitszähne aus kieferorthopädischer Sicht

  • 4. interdisziplinäres Management von komplexen Behandlungsaufgaben
  • Nichtanlagen: Lückenöffnung contra Lückenschluss

  • präprothetische Kieferorthopädie

  • 5. Kieferorthopädischer „Notfall-Patient“ – Der Zahnarzt als Ansprechpartner
  • Was sind die häufigsten kieferorthopädischen „Notfälle“?

  • Wie kann der Zahnarzt schnell und einfach helfen? Welche Instrumentarien sind erforderlich?

  • Was sollte ein Zahnarzt aus forensischer Sicht nicht tun?
  • Teilnahmegebühr EUR 230,00
    Max. Teilnehmer 20
    Punkte 7
    Ansprechpartner Margit Harms
    Telefon: 0355-38148-25
    mharms@lzkb.de
    Termine Ort Status Aktion
    06.06.2020 Potsdam Hat bereits begonnen