Foto Zahnärztin
Dezentrale Fortbildung
Ausbildung zum betrieblichen Brandschutzhelfer
Referent Angela Reckling Arbeitsschutz Reckling (Berlin)
Inhalte Der Arbeitgeber hat eine ausreichende Anzahl von Beschäftigten durch fachkundige Unterweisung und praktische Übungen im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen vertraut zu machen und als Brandschutzhelfer zu benennen (siehe Arbeitsstättenrichtlinie ASR Punkt 7.3 Brandschutzhelfer).

Ausbildungsinhalte:
Die Ausbildung zum Brandschutzhelfer besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Die Theorie-Ausbildung zum Brandschutzhelfer umfasst neben den Grundzügen des vorbeugenden Brandschutzes Kenntnisse über die betriebliche Brandschutzorganisation, die Funktions- und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtungen, die Gefahren durch Brände sowie über das Verhalten im Brandfall.

Die praktische Ausbildung beinhaltet Übungen im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen, Löschtaktik, betriebsspezifische Besonderheiten und die Einweisung in den betrieblichen Zuständigkeitsbereich.
Das Seminar zum betrieblichen Brandschutzhelfer erfolgt nach den gesetzlichen Vorgaben der DGUV Information 205-023.

Wiederholung der Brandschutz-Ausbildung (Auffrischung der Kenntnisse)
In Anlehnung an die DGUV-Information 205-023 empfiehlt es sich, die Ausbildung zur Auffrischung der Kenntnisse in Abständen von drei bis fünf Jahren zu wiederholen. Bei wesentlichen betrieblichen Änderungen sind kürzere Wiederholungsintervalle erforderlich. Dies können beispielsweise sein:
  • Änderung der Brandschutzordnung

  • Umstrukturierungen und Fluktuation der Mitarbeiter

  • Brandereignis in der Praxis


  • Anzahl der Brandschutzhelfer:
    Die notwendige Anzahl von Brandschutzhelfern ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung. Eine Ausbildung von fünf Prozent der Beschäftigten ist in der Regel ausreichend, allerdings können Faktoren wie beispielsweise erhöhte Brandgefährdung, die Anwesenheit vieler Personen, Personen mit eingeschränkter Mobilität und eine große räumliche Ausdehnung der Praxis eine größere Anzahl an Brandschutzhelfern erforderlich machen. Zusätzlich müssen bei der Festlegung der Brandschutzhelfer Faktoren wie Schichtbetrieb oder Abwesenheit (zum Beispiel Ferien, Krankheit, Fortbildung, Personalwechsel, etc.) berücksichtigt werden, damit sich immer eine ausreichende Anzahl an Brandschutzhelfern in der Praxis befindet. Grundsätzlich ist für jede Praxis die Ausbildung von zwei Personen zum Brandschutzhelfer zu empfehlen (der Praxisinhaber kann sich auch selbst ausbilden lassen).

    Teilnahmevoraussetzungen:
    Praxisinhaber bzw. Mitarbeiter. Festes Schuhwerk und angepasste Kleidung (lange Hose) sind für die Praxisübungen im Freien erforderlich!
    Teilnahmegebühr EUR 150,00
    Max. Teilnehmer 20
    Punkte 3
    Ansprechpartner Margit Harms
    Telefon: 0355-38148-25
    mharms@lzkb.de
    Termine Ort Status Aktion
    14.06.2019 Cottbus Es gibt noch freie Plätze Anmelden