KZVLB und LZÄKB: Keine Ungleichbehandlung von Ärzten und Zahnärzten in der Priorisierung

Logos KZV LZKBFür große Unruhe unter den brandenburgischen Zahnärzten hat Anfang der letzten Woche eine Meldung gesorgt, die besagte, alle ambulant tätigen Ärzte seien mit höchster Priorität zu impfen.

KZVLB und LZÄKB haben diese Mitteilung zum Anlass genommen, sich gemeinsam mit dem Thema zu beschäftigen. Die KZVLB hat sich dazu mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) in Verbindung gesetzt. Dort wurde uns mitgeteilt, dass Ärzte und Zahnärzte gleichermaßen grundsätzlich mit hoher Priorität geimpft und in der Regel in der zweithöchsten Stufe zugeordnet werden (siehe Verlautbarung STIKO). Laut Angabe des MSGIV sei mit dem Impfstart jedoch erst frühestens im März zu rechnen.

Anderslautende Information sind obsolet. Zudem wurde uns zugesichert, dass eine Ungleichbehandlung von Zahnärzten und ambulant tätigen Ärzten in Zukunft nicht mehr stattfinden wird.

Ungeachtet dessen ist für Schwerpunktpraxen oder Zentren zur zahnmedizinischen Versorgung von COVID-19-Patienten sowie für Zahnärzte, die im Bereich der zahnärztlichen Versorgung von Patienten in Alten- und Pflegeeinrichtungen tätig sind, die Einstufung in die Prioritätengruppe eins vorgesehen.

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem --> gemeinsamen Positionspapier von KZBV, BZÄK und DGZMK.

Dr. Heike Lucht-Geuther beschäftigt sich mit dem Thema in einer Extraausgabe ihres monatlichen --> Podcasts.