28. Zahnärztetag in Cottbus: „Update 2018: Wo steht die Implantatprothetik heute?“

ZAET 1106Kongress am 23./24. November widmet sich den vielfältigen Möglichkeiten, Patienten individuell mit ästhetisch ansprechendem Zahnersatz zu versorgen.

Cottbus. Rund 1.500 Zahnärzte und Zahnmedizinische Fachangestellte aus Brandenburg und weiteren Bundesländern werden am 23. und 24. November im Cottbuser Messe- und Tagungszentrum erwartet. Grund ist der 28. Brandenburgische Zahnärztetag. Mittelpunkt des Kongresses bildet die aktuelle wissenschaftliche Standortbestimmung der Implantatprothetik.
Veranstalter sind die Landeszahnärztekammer Brandenburg (LZÄKB), Kassenzahnärztliche Vereinigung Land Brandenburg (KZVLB) und der Quintessenz Verlag Berlin. In zahlreichen Vorträgen werden verschiedenste Methoden der aktuellen Implantologie erläutert, die einen nachhaltigen und ästhetischen Zahnersatz individuell für jeden Patienten ermöglichen.

„Die Implantologie revolutionierte die prothetische Zahnmedizin in den letzten Dekaden wie kaum eine andere Therapieform. Waren früher komplizierte Konstruktionen notwendig, reichen heute oft ein oder zwei künstliche Pfeiler“, sagt der wissenschaftliche Leiter des Kongresses, Prof. Dr. Florian Beuer. Den Patienten gehe es nicht um eine Schraube im Kieferknochen, sondern um neue Zähne, die im Idealfall nicht mehr als Zahnersatz zu erkennen sind.

Die Erwartungen hätten sich ebenso gewandelt, wie die Möglichkeiten der prothetischen Zahnmedizin weiter entwickelt wurden. Sei in der Vergangenheit die Funktionalität des Zahnersatzes primäres Therapieziel gewesen, spielten ästhetische Aspekte heute eine ebenso bedeutende Rolle. “Deshalb wollen wir auf unserem Kongress in Cottbus eine aktuelle Standortbestimmung vornehmen“, benennt der Direktor für Zahnärztliche Prothetik, Alterszahnmedizin und Funktionslehre an der Charité Universitätsmedizin Berlin das Ziel.

Ergänzend zum wissenschaftlichen Programm für die Zahnärzte bietet der Kongress auch Zahnmedizinischen Fachangestellten ein praxisorientiertes Vortragsprogramm für die Unterstützung der Zahnärzte bei den Aufgaben der Implantatprothetik. Erstmals findet zudem eine Vortragsreihe für Studenten der Zahnmedizin sowie junge Zahnärzte statt.

 

Für Journalisten:

Referenten und Verantwortliche der LZÄKB und KZVLB stehen an beiden Kongresstagen für Gespräche und Interviews zur Verfügung. Bei Interesse an einem Hintergrundgespräch oder einer Akkreditierung für den Kongress melden Sie sich bitte bis spätestens Donnerstag, 22. November (12 Uhr), bei Jana Zadow-Dorr an (Telefon: 0355-381 48 15, an den Veranstaltungstagen: 0173-389 36 43).

Besonderer Hinweis:

Am Freitag, 23. November, findet von 12 bis 14 Uhr eine Aktion zur Kampagne „Landzahnarzt oder Stadtaffe“ statt, mit der junge Zahnärzte für die Niederlassung im ländlichen Raum gewonnen werden sollen. „Affen“ werden Postkarten und Flyer mit Informationen auf dem Kongressgelände verteilen.

Das komplette Programm ist im Internet unter: www.lzkb.de zu finden.