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Wir begrüßen Sie auf den Seiten der Landes­­zahn­ärzte­­­­­kam­mer Brandenburg (LZÄKB).

Die Inhalte haben wir sowohl für Zahnärzte als auch für Praxis­mitarbeiter, Patienten und Journalisten ausgerichtet. 

Hier finden Sie Verordnungen und Satzungen, Richtlinien, Hintergrund­informationen, Hinweise, Erläuterungen, Pressemitteilungen, Fotogalerien.

Informationsveranstaltung für Zahnärzte zum Coronavirus SARS-CoV-2 - Zusammenfassung

LZKB Corona Infoveranstaltung 4244Kassenzahnärztliche Vereinigung Land Brandenburg, Landeszahnärztekammer Brandenburg und das Gesundheitsministerium luden am 16. März zu einer Infoveranstaltung ein. Dr. Ulrich Widders, Referatsleiter am brandenburgischen Gesundheitsministerium, und Dr. Margret Seewald, praktizierende Mikrobiologin und Beraterin für das Gesundheitsministerium, hielten für Zahnärzte und Praxismitarbeiter aufklärende Vorträge zu der Situation mit dem offiziell genannten „SARS-CoV-2“.

Dr. Widders zeigte deutlich anhand der Chronologie die potenzielle Gefahr der Ausbreitung des Virus auf. Er erläuterte sowohl internationale als auch nationale Maßnahmen wie die Meldepflicht nach Infektionsschutzgesetz §§ 6 und 7 oder die Schließung aller Bildungseinrichtungen und Kitas vom 18. März bis 19. April.

Insbesondere interessierte die Zahnärzte, wann mit Nachschub der Schutzmasken zu rechnen sei, da die Vorräte in den Praxen teilweise schon aufgebraucht seien. Mund-Nasen-Schutzmasken seien über die Bundesregierung geordert und werden dann landesweit schwerpunktmäßig verteilt. Dr. Seewald machte eindeutig klar, dass jeder Zahnarzt und die direkt am Patienten mitarbeitende ZFA mit einer normalen dreilagigen Mund-Nasen-Schutzmaske (MNS), die soweit wie möglich luftdicht nach oben und seitlich abgeschlossen sein soll, behandeln kann (Tipp: Wenn die Brille beschlägt, ist nicht luftdicht abgeschlossen!). Sie brauche erst nach Durchnässung oder spätestens nach zwei Stunden ausgewechselt werden – Stichwort ressourcenschonende Verwendung.

In ihrem Vortrag ging Dr. Seewald auf die medizinischen Hintergründe des Coronavirus und die Bekämpfungsstrategien ein. Momentan befänden wir uns in Deutschland zwischen dem Versuch, den Virus einzudämmen (Containment), und der Notwendigkeit besonderer Schutzmaßnahmen für gefährdete Personengruppen (Protection). Die letzte Strategie wäre schließlich die Folgeminderung (Mitigation).

Für die Zahnarztpraxen sind folgende Grundsätze wichtig:

• die üblichen konsequenten Hygienemaßnahmen sind selbstverständlich und ausreichend
• Händewaschen und Desinfektion gehören zum A und O
• 3-lagiger Mundschutz mit festem Verschluss – mindestens nach zwei Stunden wechseln
• es sind alle Behandlungen in der Praxis möglich
• möglich sind zusätzlich abreißbare Schutzschürzen für diejenigen, die direkt am Patienten arbeiten

Bereitschaftsdienst KEINE Urlaubsvertretung

Kammerpräsident Dip.-Stom. Jürgen Herbert und KZV-Verwaltungsdirektor Rouven Krone machten abschließend klar, dass keiner etwas dagegen habe, wenn Zahnarztpraxen ihren Urlaub vorziehen – aber nur nach Abklärung, wer die Praxis dann vertritt. Der Bereitschaftsdienst ist grundsätzlich keine Urlaubsvertretung!

Und natürlich muss der KZVLB der Urlaub oder die Entscheidung für Kurzarbeit gemeldet werden.

Bitte beachten Sie die nachfolgenden Youtube-Links mit Fragen und Antworten aus der Veranstaltung sowie bei der Zwischenüberschrift „Hintergrund“ einen Vortrag von Thomas Grünewald, Mitglied der Sächsischen Impfkommission, bei Youtube mit Details zu SARS-CoV-2. Insbesondere am Ende behandelt er das Thema Mund-Nase-Schutzmaske.

--> Begrüung durch den Präsidenten der LZÄKB, Dipl.-Stom. Jürgen Herbert

--> Fragen und Antworten durch Dr. Margerete Seewald, Teil 1

--> Fragen und Antworten, Teil 2

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